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News von 2012
Montag, 04.Juni 2012

Brandenburg - Integration am Arbeitsplatz - Die Zahl der Schwerbehinderten steigt, auch jener mit Festanstellung


In Brandenburg ist die Zahl der schwerbehinderten Menschen mit einer Stelle auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in den vergangenen Jahren gestiegen. Hatten 2005 noch rund 18 200 Schwerbehinderte in Betrieben mit mehr als 20 Mitarbeitern Arbeit, waren es 2010 rund 21 000. Von 2001 bis 2009 ist aber auch die Zahl der Menschen mit schweren Behinderungen insgesamt um rund 20 Prozent angestiegen.

2001 lebten nach Angaben des Sozialministeriums rund 185 000 Schwerbehinderte in Brandenburg, 2009 schon rund 222 000. Gut die Hälfte der Schwerbehinderten ist 65 Jahre alt oder älter. Dass immer mehr Menschen während ihres Berufslebens eine Behinderung bekommen und in ihrem Beruf bleiben können, spiele für die Beschäftigungsstatistik sicherlich auch eine Rolle, räumte ein Referent des Ministeriums ein. Arbeitslos gemeldet waren im Mai laut Ministerium 7047 schwerbehinderte Brandenburger.

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17 000 für zehn Euro Mindestlohn - Schweriner Landtag muss Thema auf die Agenda nehmen


Schwerin (dpa/nd). Der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern muss sich aller Voraussicht nach mit der Forderung nach einem Mindestlohn von zehn Euro beschäftigen. Eine Volksinitiative, maßgeblich getragen von der LINKEN, übergibt heute knapp 17 000 Unterschriften an die Vizepräsidentin des Landtags, Silke Gajek (Grüne).

Die Initiatoren haben die Unterschriften in den vergangenen Wochen in Mecklenburg-Vorpommern gesammelt. Bestätigt die Landeswahlleitung mindestens 15 000 gültige Unterschriften, kommt das Anliegen in den Landtag. Der von der SPD/CDU-Regierung unter Erwin Sellering eingeführte Mindestlohn von 8,50 Euro für Aufträge des Landes geht den Initiatoren der Volksinitiative nicht weit genug.

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Hartz-IV-Betroffene als Kita-BetreuerInnen


Berlin (AFP/nd). Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will Hartz-IV-Bezieher zu Kita-BetreuerInnen ausbilden lassen. Nach einem am Sonntag veröffentlichten Vorabbericht des Magazins »Focus« bat die Ministerin den Chef der Bundesagentur für Arbeit, Hans-Jürgen Weise, zu prüfen, ob rund »5000 Personen aus dem Rechtskreis SGB II und SGB III« zu Erziehern weitergebildet werden könnten.

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Sonntag, 03.Juni 2012

Für jeden zweiten Beschäftigten gilt ein Branchentarifvertrag


Im Jahr 2011 arbeiteten rund 50 Prozent der Beschäftigten in Betrieben, für die ein Branchentarifvertrag galt. Das zeigen die Daten des IAB-Betriebspanels, einer jährlichen Befragung von mehr als 15.000 Betrieben durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Seit 1996, als erstmals Daten zur Tarifbindung für Ost- und Westdeutschland vom IAB erhoben wurden, ist die Zahl der tarifgebundenen Betriebe stark zurückgegangen. 1996 arbeiteten in Westdeutschland 70 Prozent der Beschäftigten in Betrieben, in denen ein Branchentarifvertrag galt. Im Jahr 2011 waren es nur noch 54 Prozent. In Ostdeutschland sank der entsprechende Anteil der Beschäftigten von 56 auf 37 Prozent. Gegenüber 2010 bedeutet das im Westen einen Rückgang um zwei Prozentpunkte. Im Osten gab es zum Vorjahr keine Veränderung. „In der langen Sicht ist die rückläufige Tendenz eindeutig“, kommentieren die IAB-Arbeitsmarktforscher Susanne Kohaut und Peter Ellguth die Ergebnisse.

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Gesundheitskompetenz lässt sich durch informelles Lernen verbessern


Dortmund – Man lernt nie aus, heißt es im Volksmund. Doch lebenslanges Lernen bedeutet nicht, permanent in Seminaren zu sitzen. Vieles lernen wir heutzutage „informell“. Besonders für den Bereich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit spielt informelles Lernen eine große Rolle. Allerdings müssen die betrieblichen Rahmenbedingungen stimmen, wie eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit dem Titel „Sicherheits- und Gesundheitskompetenz durch informelles Lernen im Prozess der Arbeit“ jetzt zeigt. Dann können Beschäftigte die nötigen Kompetenzen für sicheres und gesundes Arbeiten entwickeln.
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